Die Sky-Saisonvorschau: Austria Klagenfurt
Ab Freitag rollt der Ball wieder in der ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele der ADMIRAL Bundesliga live auf Sky – mit dem Sky X-Traumpass unkompliziert den besten Livesport streamen)! Vor dem Saisonauftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Vorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos über Austria Klagenfurt, zusammengestellt von Vereinsredakteur Christian Zissler.
Vorbereitung
Die Waidmannsdorfer starten mit einem neuen Geschäftsführer in die Saison. Günther Gorenzel kam, wie auch Tormanntrainer Marc Lamberger, vom deutschen Traditionsverein TSV 1860 München und ersetzt Sportdirektor Matthias Imhof der zu Sandhausen wechselte. Am Spielersektor sind mit Nikola Djoric, Turgay Gemicibasi, Fabio Markelic sowie Patrick Hasenhüttl insgesamt vier Spieler nach Leihen zu den Kärntnern zurückgekehrt. Außerdem wurde Mittelfeldspieler Iba May bis 2025 von FC Viktoria Berlin geholt und die Spieler Jannik Robatsch (18), Bego Kujrakovic (17) und Matthias Dollinger (18) von den eigenen Amateuren hochgezogen.
Auf der anderen Seite verließen neun Spieler den Verein, darunter auch namhafte wie Demaku, Rieder, Moreira und Blauensteiner. In der Breite hat der Verein sicher an Substanz verloren, allerdings kann man weiterhin auf ein starkes Gerüst im Tor, der Verteidigung sowie im Mittelfeld bauen. Im Sturm sieht die Sache kritischer aus, nachdem es in der Vorbereitung immer wieder zu Verletzungen kam und zu Saisonstart nach wie vor Nicolas Binder und Sebastian Soto ausfallen werden. Generell fehlt den Klagenfurtern in dieser Saison das Personal der Hälfte der erzielten Tore aus der Vorsaison (Pink, Rieder, Blauensteiner, Moreira). Bezeichnend dafür ist auch, dass die besten Torschützen in der vergangenen Saison nach Pink (16 Tore), Mittelfeldspieler Irving (5 Tore) und Abwehrspieler Gkezos (4 Tore)waren.
Sechs Testspiele bestritten die Kärntner zur Vorbereitung auf die Spielze it 23/24. Die Ausbeute beträgt vier Siege sowie je ein Remis und eine Niederlage gegen Teams aus der 2. Liga bzw. unterklassige Vereine bei einem Torverhältnis von 33:6. Die interne Torschützenliste sieht wie folgt aus: Jaritz (5), Irving (5), Karweina (5), Arweiler (4), Soto (3), Bonnah (3), Gkezos (2), Cvetko, Benatelli, Gemicibasi, Straudi, Robatsch, Dollinger.
Auch in der ersten Cuprunde war man erfolgreich und konnte durch Tore von Arweiler, Karweina und Mahrer einen ungefährdeten 3:0 Sieg gegen Auswärts Steyr einfahren.
Transfers
Zugänge: Iba May (FC Viktoria 1889 Berlin), Turgay Gemicibasi (Kasimpasa, Leih-Ende), Nikola Djoric (HNK Sibenik, Leih-Ende), Fabio Markelic (FC Viktoria 1889 Berlin, Leih-Ende), Patrick Hasenhüttl (Vfb Oldenburg, Leih-Ende), Jannik Robatsch (A. Klagenfurt Amateure), Matthias Dollinger (A. Klagenfurt Amateure), Bego Kujrakovic (A. Klagenfurt Amateure)
Abgänge: Vesel Demaku (Sturm Graz, Leih-Ende), Florian Rieder (WAC), Maximiliano Moreira (Panserraikos), Michael Blauensteiner, Alexander Fuchs, Fabian Miesenböck, David Puntigam, Emilian Metu, Daniel Francis
Mögliche Startelf

Ersatzspieler: Knaller, Köstenbauer, Djoric, Robatsch, Wernitznig, Bonnah, Gemicibasi, May, Berg, Jaritz, Soto, Binder
Ankick-Tipps
In der Saison 21/22 war Turgay Gemicibasi der viertstärkste Ankick-Akteur der Kärntner. Auch wenn er sich am Anfang wohl noch mit der Reservistenrolle begnügen wird müssen, kann er im Laufe der Saison mit Sicherheit eine ähnlich gute Rolle in Klagenfurts Mittelfeld spielen.
Spielanlage
Klagenfurt kann sowohl im 3-5-2 als auch im 4-3-3 agieren und je nach Gegner die Gewichtung zwischen Konterangriffen und Ballbesitzfußball variieren. Das Stammpersonal rund um Mahrer, Wimmer, Cvetko ist enorm eingespielt. Im Sturm wird es darauf ankommen, wie fit die Spieler nach ihren Verletzungen zurückkommen bzw. wer für die notwendigen Tore sorgen kann. Auf ihre Stärke bei ruhenden Bällen können sich die Kärntner verlassen, in der vergangenen Saison erzielte man 20 Tore nach Standards, was den Topwert der Liga zusammen mit Sturm Graz bedeutete.
Prognose Vereinsredakteur
Von einem erneuten Einzug in die Meistergruppe wird man bei den Waidmannsdorfern nicht ausgehen, nachdem auch das interne Ziel mit dem möglichst raschen Erreichen des Klassenerhalts bodenständig bleibt. Man kann in sämtlichen Mannschaftsteilen auf ein starkes, eingespieltes Gerüst bauen, lediglich im Sturm, wo einige Spieler mit Verletzungen zu kämpfen haben ist aktuell kein „Knipser“ in Sicht, der für ähnlich viele Tore wie Pink sorgen wird können. Platzierungstechnisch halte ich einen Rang in der oberen Hälfte der Qualifikationsgruppe für realistisch.
