Grazer Derby: Schwarze Erfolgsbilanz gegen Scheiblehner-Serie

•

Vor dem 204. Grazer Derby spricht das Gesetz der Serie für Sturm.

Schwarz setzte sich in den vergangenen sechs Duellen mit Rot immer durch – schon jetzt ein Rekord. Sturm ist außerdem in der Bundesliga gegen steirische Kontrahenten 18 Spiele (bei 14 Siegen) ungeschlagen und will diesen Lauf fortsetzen. Was für den ersten GAK-Derbyerfolg seit November 2006 spricht: Unter Gerald Scheiblehner haben sich die Rotjacken zur schwer zu knackenden Nuss entwickelt, an der sich zuletzt auch Salzburg die Zähne ausbiss.

Nach dem 0:0 gab der in fünf Spielen als GAK-Coach noch ungeschlagene Scheiblehner zwei Tage frei, um die Batterien aufzuladen. „Einige Spieler sind in sehr guter Verfassung sowohl körperlich, als auch mental“, berichtete der Linzer nun. Einziges Manko seines Teams: Es hat sich zu wenig belohnt. „Wir haben in Anbetracht der Leistungen zu wenig gewonnen“, meinte Scheiblehner. Er führte diesbezüglich die Statistik von 13:3 Torschüssen in der zweiten Halbzeit gegen Salzburg an. Michael Sollbauer sah nicht viel Abstand zu Sturm: „In einem Spiel ist vieles möglich“, so der Innenverteidiger.

Das Grazer Derby am Sonntag ab 16:30 live bei Sky – streame mit WOW!

Bei Sturm „folgt einem Highlight das nächste“, wie Fabio Ingolitsch nach der Rückkehr aus England anmerkte. Über Müdigkeit soll demnach nicht gesprochen werden. Ingolitsch berichtete lieber von der „positiven Energie“, die sein Team auch aus Bournemouth mitgenommen habe. „Wir wollen gewinnen. Wir müssen gewinnen“, sagte er mit Blick auf das mit über 17.000 Zuschauern ausverkaufte Derby. Gewarnt ist Sturms Coach vor den Standardsituationen des Erzrivalen. Dieser sei außerdem „eine Mannschaft mit hoher Energie“. Für den Salzburger Ingolitsch („Ich bin positiv aufgeregt“) ist es sein erstes Grazer Derby. An der Personallage ändert sich nichts. Vier Tage später geht es für den Tabellenvierten wieder in der Europa League gegen Olympique Marseille weiter.

Werbung