WAC unter Druck: Kämpft Silberberger gegen Ex-Club schon um seinen Job?

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Vier Liganiederlagen in Folge mit einem Torverhältnis von 2:13, dazu sieben Spiele sieglos: Die Talfahrt des WAC konnte bisher nicht gestoppt werden. Die nächste Möglichkeit gibt es im Heimspiel gegen WSG Tirol (Sonntag ab 14:00 Uhr live auf Sky – streame mit WOW), es ist zugleich wohl die letzte für Trainer Thomas Silberberger, seinen Job zu retten.

Der Tiroler hatte zuletzt nach dem 0:3 in Altach ratlos gewirkt. „Wir sind in einer schrecklichen Ausgangslage, die letzten Wochen waren definitiv nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, aber am Sonntag müssen wir halt den Bock einfach umstoßen. In Wahrheit ist ein Sieg alternativlos“, sagte der WAC-Coach.

Gelingen muss der ausgerechnet gegen seinen Ex-Club, laut Silberberger ein „sehr spielstarker Gegner, der eine gute Idee hat“. Auch Raffael Behounek hat WSG-Vergangenheit. „Wir haben einiges gutzumachen, wollen aus der Negativspirale rauskommen. Ich hoffe, dass wir am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen, als in den vergangenen Wochen“, verlautete der Innenverteidiger. Bei einem WAC-Erfolg hätten beide Teams acht Punkte, die Tiroler sind aktuell Achter. Auch sie wollen einen Negativlauf nach drei sieglosen Spielen und zuletzt zwei Niederlagen stoppen. „Wir müssen in unserer Box und in der des Gegners konsequenter sein“, forderte WSG-Trainer Philipp Semlic im Vergleich zum 1:2 gegen Ried.

Von der Tabelle lässt er sich nicht blenden. „Wir treffen auf einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht. Wir wissen aber, dass angeschlagene Boxer immer am gefährlichsten sind“, schilderte der Steirer. Im Sommer hätte er auch gerne Behounek zurück zur WSG geholt. „Das war aber nicht finanzierbar für uns“, sagte Semlic, der vor der „außergewöhnlich starken Offensive“ der Kärntner warnte.

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