HSV souverän, Köln mit Mühe: Beide weiter im DFB-Pokal
Der Hamburger SV hat die erste Hürde im DFB-Pokal gemeistert. Die Norddeutschen gewannen am Montagabend mit 3:0 (1:0) beim Drittligisten SC Verl. Damit überstand der HSV die erste Runde zum sechsten Mal in Folge.
Albert Grönbaek (41., 46.) und Louis Lemke (50.) sorgten mit ihren Toren für einen erfolgreichen Pflichtspielauftakt für die Hamburger, die sich in der ersten Halbzeit zunächst lange schwer getan hatten. Seinen Zweitrundengegner erfährt der HSV bei der Auslosung am 5. September, gespielt wird am 27. und 28. Oktober.
Kölner mühen sich in die zweite Runde
Dank Doppelpacker Isak Johannesson hat der 1. FC Köln die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Das Team von Trainer René Wagner erkämpfte sich in der ersten Runde ein 2:1 (0:1) beim Drittligisten Würzburger Kickers, überzeugte dabei spielerisch aber lange nicht. Auch Jungstar Said El Mala, der nach langem Hin und Her seinen Vertrag beim FC verlängert hatte, blieb unauffällig.
„Das war schwer, aber wir sind sehr glücklich, dass wir die nächste Runde erreicht haben“, sagte Johannesson bei Sky.
Ein Klassenunterschied war am Montag kaum zu sehen – im Gegenteil: David Abrangao (18.) schockte den FC mit seinem frühen Treffer. Doch auf Johannesson war Verlass. Der Isländer drehte das Spiel mit seinen Toren (62., 77.) zugunsten der Kölner, die trotz aller spielerischer Mängel immerhin Moral bewiesen.
Wolfsburg wendet Blamage ab
Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat im DFB-Pokal nur mit viel Mühe eine Blamage verhindert. Das Team von Cheftrainer Tobias Strobl gewann beim Regionalligisten VSG Altglienicke nach dreimaligem Rückstand 6:5 im Elfmeterschießen und zog zum fünften Mal in Folge in die zweite Runde ein. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:1) gestanden.
Torhüter Jakub Zielinski überzeugte mit zwei gehaltenen Elfmetern gegen Sven Sonnenberg und Mehmet Ibrahimi, Verteidiger Kilian Fischer verwandelte den entscheidenden Versuch.
Kapitän Arnold traf im Amateurstadion von Hertha BSC nach seiner Einwechslung doppelt (55./83.), zudem war Hauke Wahl (117.) erfolgreich. Der krasse Außenseiter war durch Jonas Nietfeld (6.), Jonas Saliger (71.) und Ibrahimi (109.) dreimal in Führung gegangen, doch Wolfsburg entging anders als der zweite Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim (2:5 beim SSV Jeddeloh II) einer peinlichen Pleite.
