Kellerduell in Altach: WAC will „Rote Laterne“ verhindern
Bei Schlusslicht Altach geht schon nach sieben Runden und sechs Niederlagen die Angst vor dem Fall um. Einen derart schlechten Saisonstart legte man zuvor nur in der Abstiegssaison 2008/09 hin, zuletzt krachte es auch zwischen Trainer Ognjen Zaric und Sportdirektor Philipp Netzer.
Man hat sich ausgesprochen, die Länderspielpause genützt, um „nachzuschleifen“, wie Zaric betonte. Schließlich sei man spielerisch „eigentlich gut unterwegs“, aber „in beiden Sechzehnern nicht zwingend bzw. konsequent genug“ gewesen. Er sei überzeugt, dass die Mannschaft diesbezüglich einen „super Schritt“ gemacht habe.
Gegen den WAC erwartete er ein „intensives, enges Duell gegen eine Mannschaft, die auch weniger Punkte hat, als sie haben könnte“. Tatsächlich schaut es bei den Wölfen derzeit kaum besser aus. Zwei Punkte mehr als Altach haben die Kärntner am Konto, bei einer Niederlage wäre man Letzter.
„Wir müssen höllisch aufpassen“, warnte Trainer Thomas Silberberger nach dem jüngsten 1:4 bei der SV Ried, bei dem man sich vor allem defensiv desaströs verhielt. Im Fokus wird nicht nur deswegen Kapitän und Defensivmann Simon Piesinger sein. Der 34-Jährige steht vor seinem 250. Bundesligaeinsatz.

