Klagenfurt holt Mittelfeldspieler von Werder Bremen
SK Austria Klagenfurt hat den 21-jährigen Mittelfeldspieler Dikeni Salifou bis Saisonende von Werder Bremen ausgeliehen.
Der gebürtige Münchner bestritt im März sein erstes Länderspiel für Togo, bei Bremen kam er hauptsächlich im Nachwuchs und der Regionalliga zum Einsatz, 2023 bestritt er sein bisher einziges Erstligaspiel. Wie die Austria am Montag angab, kann der 1,91 m große Defensiv-Allrounder im Mittelfeld und der Innenverteidigung eingesetzt werden.
„Mit Dikeni Salifou bekommen wir einen hungrigen und ambitionierten Spieler dazu, der diese Bühne nutzen will, um den nächsten Entwicklungsschritt in seiner Karriere zu machen. Er ist technisch und taktisch sehr gut ausgebildet, dazu physisch stark und flexibel einsetzbar. Wir sind fest davon überzeugt, dass uns der Bursche viel Freude bereiten wird“, sagt Geschäftsführer Sport Günther Gorenzel.
„Unser Dank gilt den Verantwortlichen von Werder Bremen, die uns entgegengekommen sind, damit sich der Transfer auch wirtschaftlich umsetzen ließ. So haben wir einen Spieler unter Vertrag nehmen können, der uns sportlich ganz sicher bereichern wird und unserem Kader mehr Tiefe gibt“, betont Geschäftsführer Peer Jaekel.
Im Februar 2023 hatte der Defensiv-Allrounder für den SV Werder sein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse gefeiert, als er beim VfB Stuttgart eingewechselt wurde. Darüber hinaus stehen 26 Einsätze in der Junioren-Bundesliga, 13 Partien in der Regionalliga sowie 34 Spiele in der italienischen Serie C zu Buche. Ende März absolvierte Salifou sein erstes Länderspiel für Togo gegen den Niger (2:1).
„Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Wechsel geklappt hat. Die Verantwortlichen der Austria haben mir aufgezeigt, welche Rolle ich einnehmen soll und ich werde alles dafür tun, damit wir unsere Ziele gemeinsam erreichen. Klagenfurt ist eine tolle Adresse im österreichischen Fußball und ich freue mich auf die Herausforderungen in einer starken und ausgeglichenen Liga“, sagt Salifou.
(APA/ SK Austria Klagenfurt)
Beitragsbild: Pressemitteilung SK Austria Klagenfurt

