Millionenregen für den LASK dank Champions-League-Premiere
Das Fußballwunder von Linz hat dem LASK einen Millionenregen für die Vereinskasse beschert.
Nach dem Comeback gegen Celtic darf sich der Doublesieger für die erstmalige Teilnahme an der Champions League über ein Startgeld in Höhe von 18,62 Mio. Euro freuen. Dazu könnten in der Ligaphase zusätzliche Prämien für Siege (2,1 Mio.) und Remis (700.000) kommen. Zudem gibt es einen Rangbonus für die Platzierung in der Ligaphase und Einnahmen abhängig von einer komplexen Wertprämie.
Die UEFA schüttet in der Champions League insgesamt 914 Mio. Euro an Leistungsprämien aus, im Rahmen des sogenannten „value pillar“ (dt. Wertepfeiler) werden weitere 853 Mio. Euro an die teilnehmenden Vereine verteilt. Als Sturm Graz vor zwei Jahren die CL-Ligaphase auf Rang 30 beendete, betrugen die Einnahmen in Summe etwa 30 Mio. Euro. Laut der Plattform „Football Meets Data“ wartet auf den LASK, der am Donnerstag (18.00 Uhr) seine acht Gegner erfährt, ein garantiertes Minimum von insgesamt 28,1 Mio. Euro. Bei einem Umstieg in die Europa League hätte es für die Linzer von Erfolgstrainer Dietmar Kühbauer deutlich weniger (mindestens 8,6 Mio. Euro) gegeben.
Österreich holt in Fünfjahreswertung auf
Durch den Erfolg des LASK ist Österreich in der Fünfjahreswertung um zwei Positionen nach oben geklettert. Die heimische Liga liegt im Live-Ranking mit 27,250 Punkten auf Platz 17 vor Ungarn (27,062) und Schottland (26,150). Die Schweiz (29,950) und Zypern (33,693) auf Rang 15, der einen fünften Europacup-Startplatz garantiert, haben noch einen Respektabstand.
Für die Teilnahme an der CL-Ligaphase erhält der LASK mindestens sechs Bonuspunkte, diese bekommen die Mannschaften auf den Endrängen 25 bis 36. Umgerechnet wären das drei Siege in der Europa-League-Ligaphase. Jeder Erfolg in einer der drei Ligaphasen bringt zwei Punkte, für österreichische Clubs durch den Divisor des Landes umgerechnet 0,4 Zähler.
