Möglicher Punkteabzug wegen Pyrotechnik: Jauk kritisiert Strafenkatalog
Sturm-Präsident Christian Jauk hat am Sonntag bei „Talk und Tore“ die möglichen Punkteabzüge wegen Fanausschreitungen bzw. den Einsatz von Pyrotechnik bemängelt.
Der 58-Jährige, der auch die Funktion als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Bundesliga bekleidet, hat sich klar gegen die harten Sanktionsmaßnahmen des Senat 1 der Bundesliga positioniert. „Wir dürfen dass, was auf der Tribüne passiert, nicht in den sportlichen Wettbewerb einfließen lassen. Ich halte den Punkteabzug daher als Sanktionsinstrument für nicht geeignet“, so Jauk.
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Jauk: „Fußball darf nicht auf der Tribüne entschieden werden“
Jauk fügte an: „Es gibt andere Möglichkeiten im Katalog, da vorzugehen. Der Fußball darf nicht auf der Tribüne entschieden werden. Den dann würden wir auch für die Manipulation Tür und Tor öffnen. Punkteabzug hat nichts verloren, wenn es um Themen geht, die auf der Tribüne passieren.“
Der SK Sturm ist im Herbst für den Einsatz von Pyrotechnik beim Topspiel gegen Red Bull Salzburg (2:2) mit einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro belegt worden. Der Verein legte Berufung gegen das Urteil ein. Der SK Rapid erhielt für ähnliche Vergehen ebenfalls hohe Geldstrafen sowie einen unbedingten Punkteabzug von zwei Zählern für die kommende Saison.
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