Neues Stadion für Austria Salzburg: Drei Standorte werden geprüft
So fix wie vom Salzburger SPÖ-Bürgermeister Bernhard Auinger zuletzt angekündigt, ist sein Wunschstandort für ein neues Fußballstadion für den Zweitligisten Austria Salzburg noch nicht. Der Stadtsenat hat sich am Montag jedoch einstimmig darauf geeinigt, bis ins erste Quartal 2027 drei potenzielle Standorte näher zu untersuchen: Geprüft werden das Asfinag-Areal, die Messe und das Sportzentrum Nord. Aus den drei soll sich dann ein idealer Standort herauskristallisieren.
Auinger hatte in der Vorwoche ein neues Stadion mit 5.000 Plätzen beim Sportzentrum Nord in Liefering nahe der Westautobahn in Aussicht gestellt. Die bestehende Spielstätte im Stadtteil Maxglan hat offiziell 1.566 Plätze, gilt aber weithin als zu klein. Seit der Rückkehr des Vereins in die 2. Liga im Vorjahr waren alle Heimspiele restlos ausverkauft. Außerdem hat der Zweitliga-Fußball in Maxglan ein Ablaufdatum. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht in den kommenden Jahren eine große Wohnanlage, das Stadion werde laut Stadt spätestens mit Ende der Saison 2030/31 die Anforderungen für den Spielbetrieb in der 2. Liga nicht mehr erfüllen.
Licht- und lärmtechnische Untersuchungen angekündigt
Laut Entscheidung des Stadtsenats sollen neben der Klärung der widmungsrechtlichen Rahmenbedingungen auch licht- und lärmtechnische Untersuchungen durchgeführt werden. Parallel dazu werden die Gespräche mit dem Verein fortgeführt und erste Abstimmungen mit dem Land Salzburg aufgenommen. Darüber hinaus solle eine erste Kostenschätzung erarbeitet werden.
Kritik übten am Montag die nicht im Stadtsenat vertretenen NEOS: Man vermisse eine Prüfung der Möglichkeit, ob das Red-Bull-Stadion in Wals-Siezenheim zusätzlich für die Austria Salzburg genutzt werden könne.
