Offiziell: Mourinho kehrt für hohe Ablöse zu Real zurück
Jose Mourinho kehrt auf den Trainerstuhl von Real Madrid zurück. Was sich seit einigen Wochen angebahnt hatte, bestätigte sein bisheriger Klub Benfica in einer offiziellen Mitteilung.
Der portugiesische Star-Coach hatte Spaniens Rekordmeister schon einmal von 2010 bis 2013 trainiert. Sky hatte vorab über eine komplette Einigung zwischen Mourinho und Real Madrid berichtet. Nun ist die Rückkehr offiziell. Zuvor hatten die Königlichen die Trennung von Alvaro Arbeloa kommuniziert.
In seiner ersten Amtszeit in Madrid hatte der Portugiese mit Real die Meisterschaft (2012), den Pokal (2011) und den spanischen Supercup (2012) gewonnen.
Platz drei mit Benfica
Zuletzt hatte der 63-Jährige bei Benfica an der Seitenlinie gesessen. Dort hatte er einen Vertrag bis 2027. Für den zweifachen CL-Sieger muss Real eine Ablöse von 15 Millionen Euro zahlen. Mourinho-Nachfolger in Lissabon wird Marco Silva – das bestätigte der portugiesische Klub am Dienstagabend.
Unter Mourinho blieb Benfica in 34 Liga-Spielen ohne Niederlage, am Ende reichte es in der Abschlusstabelle hinter Meister FC Porto und Lokalrivale Sporting dennoch nur zu Platz drei.
Nach der Bestätigung von Real-Präsident Florentino Pérez im Amt bei der Wahl am vergangenen Sonntag kam nun die Bekanntgabe der Rückkehr von Mourinho. Dabei hatte sich der 79 Jahre alte Baumagnat Pérez, der als großer Anhänger des Trainerroutiniers gilt, erstmals seit langem wieder einem Gegenkandidaten stellen müssen. Er setzte sich mit rund 65 Prozent der Stimmen durch.
Kein Erfolg mit Xabi Alonso und Arbeloa
Der 63 Jahre alte Mourinho folgt in Madrid auf Alvaro Arbeloa, der die Königlichen nicht zurück in die Erfolgsspur führen konnte und am Ende ohne Titel blieb. In der Königsklasse war der Hauptstadt-Club im Viertelfinale am FC Bayern München gescheitert, in der Meisterschaft hatte man wieder gegen Erzrivale FC Barcelona das Nachsehen. Arbeloa hatte seinen Abgang schon im Mai verkündet, nun machte ihn auch der Club offiziell.
Real war mit dem früheren Leverkusener Meistertrainer Xabi Alonso in die Saison gestartet, nach einem halben Jahr musste der langjährige Mittelfeldstar aber wieder gehen. Immer wieder war über Differenzen mit Starspielern wie dem exzentrischen Vinícius Junior berichtet worden.
(sport.sky.de/APA).
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