Pokal-Aus: Muslic scheitert mit Schalke bei Dynamo Dresden

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Schalke 04 ist frühzeitig aus dem DFB-Pokal ausgeschieden und rutscht immer tiefer in die Krise.

Die offensiv erneut zu harmlose Mannschaft von Trainer Miron Muslic verlor am Mittwoch ihr Zweitrunden-Duell bei Zweitligist Dynamo Dresden mit 0:2 (0:0) und verpasste den Einzug ins Achtelfinale. Der fünfmalige DFB-Pokalsieger wartet seit sechs Jahren auf die Teilnahme an der Runde der letzten 16 Mannschaften, wettbewerbsübergreifend ist Schalke nun seit fünf Spielen sieglos.

Die Dresdner, die dem damaligen Champions-League-Starter Schalke in der Saison 2014/15 das Erstrunden-Aus beschert hatten, stehen dank Patrice Covic (54.) und Christoph Daferner (88.) erstmals seit zwölf Jahren im Achtelfinale.

Goto rettet Freiburg gegen Wolfsburg

Der SC Freiburg bleibt dank Keisuke Goto nach dem starken Saisonstart auch im DFB-Pokal auf Kurs. Der Tabellendritte der deutschen Bundesliga löste die knifflige Zweitrunden-Aufgabe gegen den VfL Wolfsburg mit 3:2 (1:2) und zog nach einer turbulenten Schlussphase zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale ein.

Goto besorgte den Sieg unter dem Jubel der Freiburger Fans mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+2), nach der frühen Führung durch Igor Matanovic (6.) hatte der Japaner bereits den Ausgleich für die Breisgauer erzielt (75.). Die Wolfsburger, die trotz großer Investitionen nach dem Abstieg in der zweiten Liga noch nicht vollends überzeugen, lagen nach einem Doppelpack von Kento Shiogai (8./43.) lange in Führung und schnupperten an der Überraschung. Doch dann kam der große Favorit doch noch einmal zurück.

Lange Überzahl: Undav erlöst Stuttgart in Paderborn spät

Der VfB Stuttgart hat nach schwierigem Wochen dank Deniz Undav neue Kraft in seinem „Lieblingswettbewerb“ getankt und darf weiter vom dritten Pokalfinale in Serie träumen. Der Finalist der vergangenen Saison und Sieger von 2025 setzte sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals nach langer Überzahl mit 1:0 (0:0) bei Ligakonkurrent SC Paderborn durch.

Der zuletzt kritisierte Undav (90.+1) schoss die Schwaben vor 14.846 Zuschauern ins Achtelfinale, dabei profitierte die zuletzt so formschwache Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß auch von einer Roten Karte für Paderborns Kapitän Laurin Curda. Ein bisschen Aufwind dürfte der mühsam erkämpfte Sieg dem Bundesliga-15. aber geben, am Samstag kommt es zum schweren Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen.

Brekalo bricht den Bann: Hertha im Achtelfinale

Die Überflieger von Hertha BSC sind mit viel Geduld ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. In der zweiten Runde dominierte der Zweitliga-Tabellenführer beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II zwar nach Belieben, den krassen Außenseiter knackten die Berliner beim 2:0 (0:0) aber erst nach fast einer Stunde.

Zweitliga-Topscorer Josip Brekalo (56.) erlöste die Hertha im Oldenburger Marschwegstadion, in das der Viertligist nach der Überraschung in der ersten Runde gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim (5:2) erneut auswich. Julian Eitschberger (63.) legte für die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl, die ihren zehnten Sieg im elften Pflichtspiel feierte, nach.

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