Prass-Berater stellt nach Verlängerung klar: „Wechsel ins Ausland bleibt das Ziel“
Am Mittwoch hat Alexander Prass seinen Vertrag beim SK Sturm bis 2026 verlängert und damit bei Sturm-Fans die Hoffnung auf einen längeren Verbleib bei den „Blackies“ genährt. Für den ÖFB-Teamspieler scheint die Erfüllung des Vertrags aber unrealistisch, wie Prass-Berater Max Hagmayr dem „Kicker“ bestätigte.
„Der neue Vertrag ist eine Wertschätzung für seine Leistungen. Das Ziel bleibt aber ein Wechsel ins Ausland. Dafür müssen alle Parameter – allen voran natürlich die sportlichen – passen“, sagte Hagmayr. Zum aktuellen Zeitpunkt ist nichts über mögliche Ausstiegsklauseln im neuen Vertrag von Prass bekannt. Im vergangenen Sommer war ein Wechsel zum FC Lorient in die Ligue 1 gescheitert.
Seit seinem Wechsel vom FC Liefering zum SK Sturm im Sommer 2021 hat Prass einen steilen Aufstieg hinter sich, der ihn bis ins Nationalteam führte. „Es ist wirklich ein Wahnsinn, was in dieser kurzen Zeit alles passiert ist“, sagte Prass auf der Vereinshomepage nach Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung. „Ich denke, dass meine Entwicklung eindeutig in die richtige Richtung geht. Es fehlt zwar noch sehr viel, aber ich gebe mein Bestes, um das Maximum aus mir herauszuholen. Ich habe mich immer Stück für Stück verbessert und dieser Prozess ist noch lange nicht zu Ende.“
Die nächste Gelegenheit, seine Qualität auf internationaler Bühne zu zeigen, hat Prass bereits am Donnerstag. Dann geht es für Sturm in der Europa League gegen den polnischen Meister Rakow Czestochowa um das Überwintern in Europa. Dafür würde den Grazern bereits ein Remis vor eigenem Publikum genügen.
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