Prass über geplatzten Transfer: „Hat mich aus der Bahn geworfen“
Alexander Prass überzeugt beim SK Sturm Graz auch in seiner dritten Saison in der ADMIRAL Bundesliga – dabei wurde der Mittelfeldspieler im Sommer lange Zeit mit einem Abgang in Verbindung gebracht. In der 222. Folge des Podcasts DAB | Der Audiobeweis spricht Prass über die schwierige, damalige Situation – und den Verbleib als richtige Entscheidung.
„Das war für mich eine komplett neue Situation. Ich hatte nur einen Wechsel von Liefering zu Sturm. Das ging total ruhig über die Bühne. Und dann siehst du in der Zeitung plötzlich jeden Tag Meldungen, die sagen, der ist eh schon weg“, blickt Prass auf das ungewollte Rampenlicht im letzten Sommer zurück.
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Letztendlich blieb der vierfache ÖFB-Teamspieler in Graz – und musste dort erst wieder richtig in Fahrt kommen: „Wenn du diese Situation noch nicht kennst, ist das als junger Spieler nicht leicht. Das hat mich unbewusst sicher ein bisschen aus der Bahn geworfen. Es war gut, dass die Entscheidung hier zu bleiben gefallen ist. Da ist sehr viel Druck abgefallen.“
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Auch aufgrund dieser Erfahrungen beschäftigt sich der Ex-Salzburg-Jugendspieler aktuell nicht mit den nächsten Transferfenstern: „Man kann noch gar nichts dazu sagen und es ist mir momentan auch total egal. Ich habe noch viel vor mit den Jungs beim SK Sturm.“
Prass in die Premier League? „Ein Traum dort zu spielen“
Eine persönliche Vision verrät der Mittelfeldspieler dann doch – nämlich einen Wechsel in die Premier League: „Es ist mein Traum dort zu spielen. Ich glaube, dass die Liga richtig cool ist und mein Spiel in diese Liga passt, auch wenn da vermutlich noch ein Stückchen fehlt. Es muss ja keine Top-fünf-Mannschaft sein.“
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In einer starken europäischen Liga sieht aber auch Sky-Experte Alfred Tatar die Zukunft des 83-fachen Bundesligaprofis: „Er ist noch nicht am Zenit seines Könnens angekommen. Das kann er am besten dort erreichen, wo er noch mehr gefordert wird, nämlich in den Top-Ligen. “
(Red.)
Beitragsbild: GEPA.
