Hütter Eintracht Frankfurt

Zweistelliger Pokal-Kantersieg für Hütter & Frankfurt – auch KSC & Senft weiter

Eintracht Frankfurt ist beim ersten Pflichtspiel nach dem Comeback von Cheftrainer Adi Hütter mit dem höchsten Sieg der Vereinsgeschichte im DFB-Pokal in die zweite Runde eingezogen.

Das Team des 56 Jahre alten Ex-Salzburg-Trainers ließ gegen den Oberligisten FC St. Tönis dank eines furiosen 11:0 (10:0) zu keinem Zeitpunkt der Partie Gedanken an eine Pokalsensation aufkommen. Das 10:0 zur Pause war gleichzeitig die höchste Halbzeitführung der DFB-Pokalgeschichte.

Zweistellige Pausenführung! Frankfurt & Hütter auf Rekordkurs

„Es ist natürlich besonders und auch wichtig, gerade nach der Phase die wir hatten“, sagte Routinier Mario Götze nach dem Spiel: „Wir waren konsequent vor dem Tor, das war das Entscheidende gerade in der ersten Halbzeit.“ Die Bundesliga sei zwar „ein anderes Kaliber“, dennoch sei es „ein wichtiger Schritt. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

Zunächst ohne spielerische Glanzpunkte, aber extrem effizient, schob die SGE in der Anfangsphase jeglichen Ambitionen des überforderten Amateurvereins den Riegel vor. Kaum war in der ausverkauften Krefelder Grotenburg, in der St. Tönis Frankfurt empfing, der Stecker nach den ersten Toren gezogen, spielten sich die Hessen in einen Rausch. Jonathan Burkhardt (9./29./41.), Robin Koch (10.), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (17.), Can Uzun (34./36.), Elias Baum (44.), Younes Ebnoutalib (45.+1) und Mario Götze (45.+5) sorgten für den Halbzeitrekord. Fares Chaibi (87.) erhöhte kurz vor Schluss.

Senft-Team Karlsruhe dreht Spiel in Münster

Der Karlsruher SC mit Ex-Ried-Trainer Maximilian Senft hat sich nach einem Kraftakt in die zweite Runde des DFB-Pokals gekämpft. Der deutsche Zweitligist gewann beim Drittligisten Preußen Münster nach Rückstand 2:1 (0:1). Man verdiente sich den Erfolg durch eine starke zweite Halbzeit. In einem engen Duell sorgte Sebastian Jung (81.) mit seinem Treffer spät für die Entscheidung.

Zuvor hatte Montell Ndikom (35.) Münster in Führung geschossen. Doch Marvin Wanitzek (69.) gelang der Ausgleich und leitete eine spannende Schlussphase ein. In dieser schlug Routinier Jung noch zu. In der Nachspielzeit (90.+5) flog Münsters Samuel Althaus wegen groben Foulspiels noch mit Rot vom Platz.

Werbung