Regen-Chaos in Malaysia: F1-Start verzögert

Regen-Chaos in Malaysia: F1-Start verzögert

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Der Grand Prix der Formel 1 in Malaysia beginnt aufgrund plötzlicher, heftiger Regenfälle später als geplant. Etwa 40 Minuten vor dem ursprünglich angesetzten Start um 9.00 Uhr Mitteleuropäischen Zeit zogen die Wolken auf, die Start-Ziel-Gerade stand schnell unter Wasser, es blitzte und donnerte. Um 9.40 Uhr soll es den Versuch einer neuen Formationsrunde geben, das teilte die Rennleitung mit.

Eine neue Startzeit verkündete die Rennleitung zunächst nicht, gegen 9.00 Uhr ging das Medical Car auf die Strecke, um die Verhältnisse zu bewerten. „Das Medical Car meldet eine erhebliche Menge stehenden Wassers auf der Strecke, die aktuellen Bedingungen sind nicht geeignet, um das Rennen zu starten“, das teilte die Rennleitung anschließend mit. Das Wetter über Sepang ist schwer vorhersehbar, das gesamte Rennwochenende galt Regen als wahrscheinlich, er kam aber erst pünktlich zum Rennen.

Selbst für wenige Minuten sei ein Ausblick schwierig, „hier ist es immer schwer vorherzusagen, weil sich ständig neue Regenzellen bilden“, sagte Max Verstappen bei Sky.

Der Red-Bull-Pilot steht beim 16. Saisonrennen auf der Pole Position vor Lewis Hamilton (Ferrari) und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (Mercedes). Der Grand Prix in Malaysia, Ersatz für das im Frühjahr abgesagte Rennen in Bahrain, bringt damit ein Novum in dieser Saison: Noch nie haben die Fahrer unter dem neuen Reglement mit deutlich höherem Elektroanteil im Antrieb ein Regenrennen absolviert. Aufgrund der veränderten Drehzahl gilt eine rutschige Strecke als große Herausforderung mit den aktuellen Boliden, für die noch keiner der Piloten ausgiebig trainieren konnte.

Malaysia, erstmals seit 2017 Schauplatz eines Formel-1-Rennens, ist berüchtigt für starken Regen. 2009 etwa musste das Rennen nach 31 Runden abgebrochen werden, die Fahrer bekamen für ihre Platzierungen nur die jeweils halbe Punktzahl.

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