Olympische Spiele 2036: Für die Austragung der Sommerspiele gibt es insgesamt sieben Bewerbungen, wie das IOC bekanntgab

Sieben Bewerbungen um Olympische Spiele 2036

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Insgesamt sieben Länder bewerben sich um die Olympischen Sommerspiele 2036. Das gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag bekannt. Neben Deutschland, das Ende September München ins Rennen geschickt hatte, sind dies Katar, Indien, Südkorea, Ungarn, die Türkei und Südafrika. Als nächsten Schritt wird das IOC nächstes Jahr im März entscheiden, welcher der Bewerber in die zweite Phase des Bewerbungsprozesses einzieht, den sogenannten „Strategischen Dialog“.

Vergeben werden Olympia und Paralympics 2036 bei einer Generalversammlung Mitte 2029. Davor will sich das IOC im Dezember 2028 auf eine „ausgewählte Zahl“ an bevorzugten Gastgebern einigen, die im Rahmen des „zielgerichteten Dialogs“ in die Endauswahl einziehen. Noch bis Ende Oktober könnten weitere Bewerber ihr konkretes Interesse bekunden, danach wird die Kandidatenliste für 2036 endgültig geschlossen. Im November sollen dann alle Interessenten der IOC-Auswahlkommission ihre Pläne präsentieren.

Olympische Spiele: Indien bewirbt sich erstmals

Indien, die bevölkerungsreichste Nation der Welt, versucht sich zum ersten Mal. Katar scheiterte schon mehrmals, war Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2022. Auch die türkische Metropole Istanbul hat schon mehrere vergebliche Anläufe auf Olympia unternommen. Ungarn mit der Hauptstadt Budapest bekundet ebenfalls schon länger Interesse an Sommerspielen, seit der Abwahl des ehemaligen Ministerpräsidenten Viktor Orban war es jedoch ruhiger um die Bemühungen geworden. Auch Madrid galt zuletzt als möglicher Bewerber, taucht aber vorerst nicht in der IOC-Liste auf. Südkorea war mit Seoul 1988 bereits Veranstalter von Sommerspielen.

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