Sturm zu Gast: Hält Salzburgs Serie auch gegen den Vizemeister?

Sturm zu Gast: Hält Salzburgs Serie auch gegen den Vizemeister?

Der als einziges Team noch ungeschlagene Tabellendritte Red Bull Salzburg empfängt am Sonntag Vizemeister Sturm Graz. Beide Mannschaften gehen mit Rückenwind aus ihren Europa-League-Auftaktspielen ins direkte Duell (ab 16:30 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria – streame mit Sky X).

Salzburg hat sechs Partien in Folge nicht gegen Sturm gewonnen. Der jüngste volle Erfolg, ein 3:1-Heimsieg, liegt mehr als eineinhalb Jahre zurück. „Beide Teams werden intensiv spielen. Ich hoffe, dass wir im richtigen Moment die richtigen Räume attackieren können, um ihnen wehzutun“, meinte Salzburg-Trainer Danny Röhl. Der Deutsche will seine Startbilanz von 13 ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge nach dem Europa-League-Sieg bei Lewski Sofia (1:0) ausbauen. Die vergangenen drei Vergleiche mit den Grazern endeten allesamt 1:1.

Taktische Umstellung bei Sturm

Sturm hatte beim 0:0 am Mittwoch gegen Stade Rennes auf eine defensive Fünferkette umgestellt. „Wir erwarten einen Gegner, der sehr intensiv presst, und der zuletzt auch Ergebnisse geholt hat“, warnte Röhl. Allerdings können die Grazer bei Weitem nicht in Bestbesetzung antreten. Stürmer Seedy Jatta fällt nach seiner Schulter-OP aus. Der Ex-Salzburger Albert Vallci ist nach seinem gegen Rennes erlittenen Schlag auf die Achillessehne ebenso fraglich wie Spielmacher Otar Kiteishvili. Der Georgier habe laut Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch diese Woche nur Teile des Teamtrainings absolvieren können und stand beim Europa-League-Auftakt nicht im Kader.

Davor hatte Kiteishvili beim 2:1 gegen den LASK, bei dem man dem Meister dessen erste Liganiederlage zugefügt hatte, sein Comeback nach langwierigen Wadenproblemen gegeben. Man wolle an die Leistungen gegen die Linzer und Rennes „anschließen“, erklärte Ingolitsch. „Salzburg ist richtig gut in die Saison gestartet, spielt dominant und erarbeitet sich enorm viele Torchancen. Dem müssen wir hochkonzentriert, mit erneut hoher Intensität gegen den Ball und noch präziserem Positionsspiel entgegentreten.“

 

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