„Top 50 möglich“: Kraus nach Lauf mit neuen Zielen
Die gute Nachricht ist für Sinja Kraus nach ihrem Achtelfinal-Aus beim WTA-1000-Turnier in Peking gekommen. Die 24-jährige Wienerin spielt ein weiteres 1000er-Turnier, zumindest einmal die Qualifikation, in die sie noch reingerutscht ist. Kraus verbessert sich nach ihrem Lauf ja auf Platz 75 der Weltrangliste, einen weiteren Aufstieg hat sie sich zum Ziel gesetzt. Die Top 50 hält die Billie-Jean-King-Cup-Spielerin durchaus für möglich, verriet sie auf dem Weg nach Wuhan.
Das Aus gegen Nikola Bartunkova hat sie bereits analysiert. „Im dritten Satz das Break war entscheidend. Da war ich einmal kurz unaufmerksam und sie hat das gnadenlos ausgenutzt“, erzählte Kraus der APA. Dennoch fährt sie natürlich mit gestärktem Selbstvertrauen weiter. Und hofft auf ihre bereits sechste Qualifikation für das Hauptfeld in der höchsten WTA-Turnierkategorie, die Quali beginnt am Samstag.
Kraus in Top 100 festgesetzt
Vor einem Jahr kämpfte Kraus noch um den erstmaligen Einzug in die Top 100, der ihr im heurigen Februar dann gelungen ist. Nun hat sie sich in diesem Kreis festgesetzt und hofft auf mehr. „Ich würde schon sagen, dass ich um einiges stärker geworden bin. Vor allem, weil ich das Selbstvertrauen dazu gewonnen habe, auch bei den großen Turnieren zu performen und da mit sehr guten Spielerinnen mithalten oder sogar diktieren zu können. Ich habe da schon einen großen Sprung gemacht“, meint Kraus über ihren Aufstieg, den sie nicht nur spielerisch, sondern auch mit einer mentalen Entwicklung begründet.
Darum wagt sie es auch schon, in der Weltrangliste weiter nach oben zu schielen. „Ja, mein nächstes Ziel ist, weiter nach oben in der Rangliste zu klettern. Die Top 50 sind, glaube ich, durchaus möglich. Ich muss weiterhin konstant spielen und meine Leistung abrufen.“ Jedenfalls hoffe sie auf noch „ganz viele“ Matches auf so einem Niveau. Kraus spielt nach Wuhan noch in Osaka und entscheidet nach den beiden Turnieren, ob sie auch noch in Guangzhou antritt.
