Von Alaba bis Braunöder: Diese ÖFB-Legionäre spielen in Italien

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Nach langer Zeit der Ungewissheit und des Rätselns wurde es Ende September klar und schließlich offiziell: Österreichs erfolgreichster Fußballer aller Zeiten, David Alaba, setzt seine Karriere in Italien fort.

Der 34-Jährige wechselte zum Traditionsklub Udinese Calcio. Neben Alaba zog es diesen Sommer mehrere ÖFB-Profis in die Serie A – ein Überblick.

Debüt bereits in Turin?

Udinese-Cheftrainer Kosta Runjaic, der in Wien geboren ist, sollte grundsätzlich wieder auf Stammkraft und Ex-Salzburg-Verteidiger Oumar Solet sowie auf Matteo Palma zurückgreifen können. Mit David Alaba hat der Trainer aber ein weiteres Ass im Ärmel. Alaba soll signalisiert haben, dass er sich bereit fühlt, auf dem Platz zu stehen. Doch Udinese und Trainer Runjaic wägen wohl noch die Risiken ab, einen Spieler aufzustellen, der seit dem 2. Juli nicht mehr gespielt hat. Seine Rückkehr wäre ursprünglich für den 18. Oktober im Heimspiel gegen US Lecce geplant gewesen.

Neues Kapitel in Serie A: Warum es Alaba zu Udinese zieht

ÖFB-Trio in Genua

Mit Franz Stolz, David Puczka und Elias Havel stehen beim FC Genua gleich drei Österreicher unter Vertrag. Stolz, der letzte Saison per Leihe beim GAK in der österreichischen Bundesliga war, ist Ersatzkeeper und kam diese Saison erst auf einen Einsatz über die volle Distanz in der Coppa Italia. U21-Teamspieler Puczka hingegen kommt auf vier Pflichtspieleinsätze in der aktuellen Saison. Der Linksverteidiger wurde von Trainer und Italien-Legende Daniele De Rossi unter anderem auch in der Innenverteidigung aufgeboten. Weniger erfolgreich verläuft die Italien-Zeit bis dato für Elias Havel: Der ehemalige Hartberg-Stürmer kämpft bereits länger mit einer Verletzung. Im August kam er zu einem Kurzeinsatz im Cup, bei dem er auch ein Tor erzielte.

Dem ehemaligen Hartberger Elias Havel (links) macht aktuell eine Verletzung zu schaffen. / Bild: Imago

Duo seit Sommer in Frosinone

Der aktuelle Tabellenneunte der Serie A, Frosinone Calcio, holte im Sommer gleich zwei Alaba-Kollegen aus dem Nationalteam. Quasi im Doppelschlag verpflichteten die Italiener Romano Schmid und Florian Grillitsch. Während sich Schmid schnell in der Startelf etablieren konnte (drei Assists in sieben Spielen), kommt Grillitsch bislang nur auf zwei Kurzeinsätze und fällt aktuell mit Adduktorenbeschwerden aus. Im Juli 2026 übernahm der US-amerikanische Investmentfonds Clara Vista Investment Partners die Mehrheit am italienischen Fußballklub.

Braunöder, Grgic & Co.

Für Carrarese in der Serie B ist Matthias Braunöder im Einsatz. Der ehemalige Austria-Mittelfeldmann wechselte im Sommer von Como in die italienische Zweitklassigkeit. Vergangene Saison spielte Braunöder leihweise beim SSC Bari, wo wiederum aktuell Lukas Grgic spielt. Bei dem Klub in der Serie C ist der ehemalige Rapidler gesetzt und stand sechsmal in der Startelf.

Lukas Grgic trägt die Rückennummer 8 für den SSC Bari. / Bild: Imago

Auch in der Serie C spielt mit Robert Gucher ein absoluter Italien-Experte. Der ÖFB-Legionär führt Treviso als Kapitän an und spielte zuvor schon für einige italienische Klubs, unter anderem auch Frosinone und Genua.

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