Vorfreude auf Schladming-Doppel – Piste „in Topzustand“

Zum zweiten Mal gibt es das Nightrace in Schladming dieses Jahr als Doppelveranstaltung. Wie im Vorjahr werden im steirischen Ennstal Slalom und Riesentorlauf von Flutlicht erhellt, wobei der Riesentorlauf auf den traditionellen Dienstag-Termin (17.45 und 20.45 Uhr) wanderte.

Der prognostizierte Warmwetter-Einbruch sei keine Gefahr, versicherte OK-Chef Andreas Schwab. „Seit Samstag ist die Piste fertig, und sie ist in einem Topzustand“, sagte er der APA.

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Im Vorjahr musste das Organisationskomitee heftig improvisieren. Als nach einem Ersatzort für den abgesagten Garmisch-Riesentorlauf gesucht wurde, sprang der Österreichische Skiverband mit Schladming ein. Eine mobile Flutlichtanlage ermöglichte es, die rund 500 im Dunklen liegenden Meter vom Slalom- bis zum Riesentorlauf-Start auszuleuchten. Doch nur rund eineinhalb Wochen hatte man bis zum Renntermin Zeit, alles funktionstüchtig aufzubauen.

Schladming laut OK-Chef Schwab „bis 2026“ mit zwei Rennen im vorläufigen Rennkalender

Diesmal stand schon vor Saisonbeginn fest, dass es zu einem Da Capo kommt. Das temporäre Flutlicht ist jedoch erneut im Einsatz, sagte Schwab. Wegen einer permanenten Anlage sei man in Verhandlungen mit den Planai-Bergbahnen und dem ÖSV. „Das Problem ist aber, dass wir nicht wissen, ob wir langfristig im Weltcup-Kalender bleiben.“ Eine fixe Zusage für 2025 seitens der FIS gibt es Schwab zufolge noch nicht. „Es gibt nur einen vorläufigen Kalender von FIS-Renndirektor Markus Waldner. Demnach wären wir schon bis 2026 drinnen, mit beiden Rennen.“

Dass der Riesentorlauf nun vor dem Slalom am Dienstag über die Bühne geht, sei den Vorgaben und Wünschen des Weltverbandes und des ÖSV geschuldet. Die schnelleren Disziplinen sollten üblicherweise immer vor dem Slalom stattfinden. Außerdem spielt die nächste Weltcup-Station Garmisch-Partenkirchen mit zwei Super-G am Wochenende hinein. „Es gibt doch mehr im Riesentorlauf als im Slalom, die auch Super-G fahren. Die haben so einen Tag mehr zu Regeneration“, erklärte Schwab. „Natürlich war bei uns immer der Dienstag das Highlight mit dem Slalom, aber wenn man in die Zukunft blickt, ist das sicher der richtige Weg, wenn man im Weltcup bleiben will.“

Warmes Wetter keine Gefahr für Piste

Eine markante Neuerung in diesem Jahr ist die „Yellow“-Tribüne, die über 3.000 Besucherinnen und Besucher fassen wird. „Die Naturtribüne gibt es nach wie vor, die geht nur nicht mehr den ganzen Hang rauf, weil man den Platz für den Riesentorlauf als Sturzraum braucht. Die Tribüne gibt einen super Überblick, man sieht fast bis zum Start rauf“, sagte Schwab, der im OK lange als Finanzreferent fungiert hatte. „Das ist schon ein Qualitätssprung.“

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Mit dem Wetter habe es bisher keine Probleme gegeben, erklärte das Nightrace-Urgestein. „Natürlich haben uns die kalten Temperaturen in den letzten Tage in die Hände spielt.“ Am Samstag habe es den letzten Schliff gegeben, der Untergrund sei noch einmal mit dem Sprühbalken behandelt worden. „Die Piste ist wirklich rennfertig.“ Temperaturen weit auf der Plus-Seite, wie sie ab Montag angesagt sind, sollten daran nichts ändern. Alles sei diesbezüglich schon da gewesen. „Das ist das 27. Nightrace, bis jetzt ist kein einziges abgesagt worden.“ Schwierig könnte nur ein gewaltiger Sturm werden, „der die Tore umweht“.

(APA) / Bild: GEPA