Yakin stellt „Dreckschleuder“-Kritik um Yann Sommer richtig
Murat Yakin, Schweizer Nationaltrainer, machte kürzlich mit einer Dreckschleuder-Aussage Schlagzeilen. Diese wurde als Kritik am FC Bayern und dessen Umgang mit Yann Sommer interpretiert. Das war so nicht gemeint, erklärte er nun.
„Ich kenne Yann sehr gut, habe ihn in Basel bei mir gehabt. Die Bayern-Zeit ging nicht spurlos an ihm vorbei. Er braucht ein Urvertrauen, um 100 Prozent Leistung bringen zu können. Yann wurde durch eine Dreckschleuder durchgezogen. Das hatte er nicht verdient. Er wurde zu einem Opfer eines Mechanismus, der sich nur bei Bayern abspielt“, sagte Yakin kürzlich gegenüber Sport1. Die Öffentlichkeit erkannte darin Vorwürfe des Nationaltrainers gegenüber dem FC Bayern. Allgemein wurde es als Kritik am Umgang des FC Bayern mit ihrem ehemaligen Torhüter Sommer aufgefasst.
Yakin erklärt Dreckschleuder-Kritik
Das sei so aber gar nicht gemeint gewesen, erklärte Yakin nun gegenüber der Bild. „Es geht mir nicht um die Art und Weise, wie Bayern mit einem Spieler oder in dem Fall unserem Torwart umgeht, sondern darum, wie sehr ein Spieler der Bayern im Fokus der Medien, der Experten und der Öffentlichkeit steht. Diesem Mechanismus sind eben vor allem Spieler des FC Bayern ausgesetzt.“
Die Kritik sollte eben nicht auf den FC Bayern abzielen, sondern auf die Begleiterscheinungen rund um den Klub und die ständige Beobachtung, mit denen die Spieler des Rekordmeisters konfrontiert werden. Sommer stand bei den Bayern in der abgelaufenen Rückrunde 25 Mal zwischen den Pfosten, dabei kassierte er 31 Gegentore. Es prasselte immer wieder Kritik auf den Torwart ein. Teilweise wurde ihm sogar seine Körpergröße zu Vorwurf gemacht.
(Red.)
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