Zu Gast in Tirol: Austria Wien jagt ersten Sieg unter Uhlig
Im dritten Spiel unter Max Uhlig soll es für die Wiener Austria erstmals mit einem Sieg klappen. Nach der unbelohnten Vorstellung im Derby gegen Rapid gastieren die Violetten am Sonntag in Innsbruck bei der auf Platz sieben liegenden WSG Tirol (ab 14 Uhr live & exklusiv auf Sky – streame mit WOW).
Die Wattener haben in den vergangenen sechs Runden nur gegen Schlusslicht WAC voll angeschrieben. Uhlig hoffte, die Leistungen endlich „in Zählbares ummünzen“ zu können. Dazu arbeiteten die derzeit abgeschlagen nur am vorletzten Platz liegenden Austrianer dezidiert an der Chancenverwertung. „Wir haben den Schwerpunkt in dieser Woche auf das Spiel im letzten Drittel gelegt“, berichtete der vorerst bis Jahresende zum Chefcoach aufgestiegene 33-Jährige.
Einer, der die Sturmflaute – in elf Runden schoss die Austria erst zehn Tore – künftig beheben soll, ist Noah Botic. Der Australier sammelt nach fast zwölf Monaten Verletzungspause bei den Young Violets in der 2. Liga Spielpraxis und soll nach der Länderspielpause wieder Thema bei den Profis werden.
WSG denkt in Richtung Top 6
Wattens schlug die Wiener in dieser Saison bereits auswärts 1:0. In den bisherigen fünf Saison-Heimspielen gelang der WSG bei drei Remis noch kein Sieg. Der Blick geht dennoch nach oben. Trainer Philipp Semlic will in den Runden bis zur Winterpause „den Abstand nach hinten vergrößern und – so ehrgeizig sind wir – nach vorne verringern.“
Auf den Sechsten Ried fehlen seiner Elf aktuell vier Punkte. Die besagte Heimschwäche sei intern kein großes Thema, betonte Semlic. Die zuletzt verletzt ausgetauschten Angreifer Nicolai Baden Frederiksen und Thomas Sabitzer sind wieder fit. Beim Gegner ortete der Steirer durch den Trainerwechsel veränderte Vorzeichen. Die Austria spiele in der Grundhaltung jetzt eine Spur aktiver. „Wir wissen schon, dass es eine andere Mannschaft ist, andere Voraussetzungen wie beim 1:0 in Favoriten“, meinte Semlic. In der Favoritenrolle sei Wattens nicht.
Baubescheid ausgesetzt! Nächster Rückschlag für WSG-Stadionprojekt