Alcaraz fordert Ende der Nacht-Matches bei Grand Slams

Tennis-Topstar Carlos Alcaraz hat ein Ende der Matches bis tief in die Nacht bei Grand Slams gefordert. „Für einen Sportler, der um 3.30 Uhr morgens fertig ist, bedeutet es, dass er um 4.30 Uhr die Anlage verlässt und dann zurück ins Hotel fährt“, erklärte der siebenmalige Majorchampion aus Spanien im Vorfeld des Laver Cups in London: „Man geht erst um 6.30 oder 7.00 Uhr morgens ins Bett. Was die Erholung für das nächste Spiel angeht, hat der Gegner einen Vorteil. Das ist zu viel. Da muss etwas geschehen.“

Alcaraz war bei seiner Titelverteidigung in New York im Viertelfinale nach einem Fünf-Satz-Krimi an Ben Shelton gescheitert, der um 3.33 Uhr Ortszeit den Matchball verwandelte. Es war das späteste Ende einer Partie in der Geschichte der US Open. Bei Wimbledon gilt eine Sperrstunde um 23.00 Uhr Ortszeit, in New York, Paris und Melbourne gibt es aber keine festgelegte Zeit, zu der die Spiele unterbrochen werden muss.

Die Diskussion um die Late-Night-Matches wird schon länger geführt. Alcaraz hofft nun aber auf Veränderungen, zumal auch der Zuschauerzuspruch vor Ort und vor dem TV zu den enorm späten Stunden abnimmt. „Es ist schade, dass ein solches Spiel nicht viele Zuschauer erreicht hat, weil sie ins Bett gehen und am nächsten Morgen arbeiten müssen“, sagte Alcaraz, die derzeitige Nummer drei der Welt.

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