„Schwierige Aufgabe“: Salzburg vor Rückspiel gegen Mjällby gewarnt

Im Showdown um einen Platz in der Europa-League-Ligaphase verteidigt Red Bull Salzburg gegen den schwedischen Fußball-Meister Mjällby AIF einen kleinen Vorsprung.

Beim Hinspiel-1:0 schossen sich die „Bullen“ auswärts in letzter Minute in eine gute Ausgangsposition, am Donnerstag soll im Play-off-Retourmatch (19.00 Uhr) in Wals-Siezenheim die Teilnahme am zweithöchsten europäischen Bewerb fixiert werden. Es wartet „eine schwierige Aufgabe“, warnte Trainer Danny Röhl.

Dass ein 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel schnell verspielt werden kann, haben die Salzburger erst kürzlich erlebt. „Wir haben ganz gute Erfahrungen gemacht mit dem Pafos-Spiel, wie schwer man es sich machen kann“, blickte Röhl zurück. In der dritten Qualifikationsrunde lag die Röhl-Truppe im Rückspiel (3:3) auf Zypern bereits 0:2 zurück, kämpfte sich aber wieder zurück. „Klar ist, dass niemand von uns diese Begegnung auf die leichte Schulter nimmt“, betonte Innenverteidiger Kevin Boma.

Die Marschroute gegen den schwedischen Überraschungsmeister, derzeit nur Liga-Elfter, ist klar. „Wir wollen natürlich auch dieses Spiel gewinnen. Diese Haltung ist ganz wichtig“, sagte Röhl. Der Deutsche ortete im Hinspiel „einige Themen“ mit Verbesserungsbedarf, auch wenn das Ergebnis zufriedenstellend gewesen sei. Ein Hauptfaktor wird die Defensive werden. „Wir wollen wieder diese Zu-Null-Mentalität zeigen“, kündigte Innenverteidiger Valentin Zabransky an. In den bisherigen sieben Saisonspielen kassierten die Salzburger noch keine Niederlage und blieben viermal ohne Gegentor.

Salzburg fix in einer Ligaphase

So wie im Vorjahr wollen sich die Salzburger wieder in der Europa League beweisen, bei einem Aus ginge es in der Conference-League-Ligaphase weiter. Die Startgelder in EL (4,31 Mio. Euro) und CoL (3,17) befinden sich in ähnlicher Höhe. Es sei immer toll, europäisch zu spielen, sagte Röhl. „Es sind ganz attraktive Mannschaften im Pott. Aber wir müssen erst einmal weiterkommen.“ Nicht mit dabei sind weiterhin die am Oberschenkel verletzten Soumaila Diabate, Gaoussou Diakite und Frans Krätzig sowie Johannes Moser (Adduktoren). Enrique Aguilar ist nach seinem Unterarmbruch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Nach vier Auswärtsspielen in Serie – das Liga-Heimspiel gegen Rapid am vergangenen Wochenende wurde auf 2. September verschoben – sind die Salzburger wieder vor heimischer Kulisse im Einsatz. „Du brauchst den Koffer nicht aus- und einpacken, das ist ganz angenehm“, scherzte Röhl. Am Mittwoch waren für das Entscheidungsspiel in der Europacup-Quali allerdings erst 7.000 Tickets verkauft. Es sei ein Ziel, sagte Zabransky, die Fans „durch unsere Spielweise und Erfolge“ wieder ins Stadion zu holen. „Wir werden alles dafür geben, dass wir in die Europa League kommen.“

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